Degus sind hochgradig diabetes-gefährdet. Die falsche Ernährung ist der häufigste Grund für schwere Erkrankungen. Hier erfährst du alles über artgerechtes Futter, was tabu ist und wie der optimale Ernährungsplan aussieht.
In freier Wildbahn leben Degus im chilenischen Andenhochland und fressen hauptsächlich trockenes Gras, Samen, Kräuter und Rinde. Ihre Nahrung ist arm an Zucker, reich an Rohfaser.
Das Problem: Degus haben – ähnlich wie Menschen mit Typ-2-Diabetes – eine genetisch bedingte Anfälligkeit für Insulinresistenz und Diabetes mellitus. Schon kleine Mengen Zucker, Honig oder kohlenhydratreiches Obst können langfristig zu Blindheit, Nervenschäden und frühem Tod führen.
Artgerechte Ernährung bedeutet: viel Heu, täglich Blüten/Blätter/Kräuter aus dem Fachhandel, kein Zucker – und absolut kein Pelletfutter!
Unbegrenzt – immer frisch und verfügbar
Täglich in kleinen Mengen
Täglich in kleinen Mengen
Als Ergänzung und Beschäftigung
Immer verfügbar – wichtig für Zähne
Nur in kleinen Mengen als Ergänzung
Diese Lebensmittel können zu Diabetes, Vergiftungen oder schlimmstenfalls zum Tod führen. Kein Kompromiss, keine Ausnahme.
Obst, Honig, Rosinen, Trockenfrüchte, Kekse, Joghurt-Drops, Schokolade – absolutes Tabu! Degus können genetisch bedingt keinen Fruchtzucker ohne Insulinprobleme verarbeiten.
Brot, Knäckebrot, Getreide, Nudeln, Kartoffeln – führen zu starken Blutzuckerschwankungen und begünstigen Diabetes.
Avocado, Rhabarber, Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Tomatenblätter, rohe Bohnen – giftig oder stark schädlich für Degus.
Fleisch, Wurst, Käse, Milch, Joghurt – Degus sind Herbivoren. Tierische Proteine und Fette überfordern ihre Verdauung massiv.
Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Nüsse – sehr fettreich. Nur einmal pro Woche in winzigen Mengen als Belohnung.
Sehr sauer und zuckerreich – können Magenprobleme und durch den Fruchtzucker Diabetes-Risiken verursachen.
Einmal diagnostiziert, begleitet Diabetes den Degu sein ganzes Leben. Er führt zu Augenproblemen (Linsentrübung), Neuropathien und stark verkürzter Lebensdauer. Richtige Ernährung ist die einzige wirkungsvolle Prävention.
Wasser täglich wechseln – auch wenn es noch voll aussieht. Keimbildung ist für Degus gefährlich.
Beide sind okay – wichtig ist, dass es artgerecht ist. Napf: täglich reinigen. Flasche: wöchentlich desinfizieren.
Normales gefiltertes Leitungswasser ist völlig ausreichend. Sprudelwasser und Fruchtsäfte sind verboten.
Frisches Heu nachfüllen + 8–15 g getrocknete Kräuter, Blüten & Blätter + kleines Stück frisches Gemüse (z. B. Gurke oder Fenchel)
Wasser kontrollieren/wechseln + ggf. ein Ast oder Nageholz ergänzen
Frische Kräuter (z. B. Löwenzahn, Kamille) + Heu prüfen/nachfüllen
Ein kleines Samen-Belohnungskörnchen (Sonnenblumenkerne, 1–2 Stück) als Trainingsbelohnung
Tipp: Mit dem Ernährungsplan-Feature in Mein Degu kannst du einen individuellen, artgerechten Ernährungsplan erstellen und speichern – angepasst auf deine Tiere.
Mit Mein Degu erstellst du individuelle Ernährungspläne für deine Tiere, trackst was sie fressen und behältst alles im Blick.
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